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Marokko: Aoukerda – Tafaroute

  • 4perture 

Nach unserem Besuch im Oasendorf Aoukerda machen wir uns auf den Weg zu einer weiteren Oase, in der man angeblich entspannt ein paar Tage verbringen kann. Wir fahren wieder durch karge, schöne Landschaft – sehen einige Streifenhörnchen entlang der Straße, aber kaum Menschen. Wie aus dem Nichts erscheinen die ersten grünen Tupfen in der Wüste. Palmen säumen den Taleingang und kündigen die nächstgelegene Oase an. Wir fahren vorbei an alten verlassenen Ortschaften und sehen daneben, neue aus Beton errichtete Häuser. Wir fragen uns, warum die alten Häuser verlassen wurden, und ob es sich in den neuen besser leben lässt…

Angekommen an dem empfohlenen Stellplatz in der Oase d’Ait Mansour erfahren wir, dass wir wegen des Feiertags dort leider nicht übernachten dürfen. Enttäuscht fahren wir also weiter und suchen nach einer Alternative. Am späten Nachmittag haben wir Tafaroute erreicht. Die Attraktion des Ortes sind bunt angestrichene Felsformationen, die über einige Kilometer verstreut in der Landschaft liegen. Eine Kunstinstallation, die ein Belgier vor vielen Jahren kreiert hat und die bis heute viele Menschen anzieht. Wir fahren mit dem Fox direkt hinein in das Gelände und sind überrascht, wie schön die Felsen sich präsentieren. Das Licht am späten Nachmittag macht die Szene perfekt.

Mit den letzten Sonnenstrahlen rollen wir auf einen Campingplatz in der Nähe. Die Besitzer sind sehr freundlich und wir sind überglücklich, als wir hören, dass sie in ihrem kleinen Imbiss jeden Abend die traditionelle Harira Suppe servieren. Wir geben unsere Bestellung auf, parken den Fox an einem Platz mit Morgensonne und sitzen kurz darauf hungrig vor einer dampfenden Schüssel Suppe. Sobald die Sonne untergegangen ist wird es sofort spürbar kälter.

Harira Suppe


Nach dem Essen schlendern wir noch hinein in die Kleinstadt Tafaroute. Im Dunkeln sind die Straßen und Plätze hell beleuchtet. Viele Jugendliche sind auf dem großen Platz unterwegs. Sie essen Snacks, quatschen oder treiben Sport. Wir fühlen uns wohl und erkunden noch den Bazar, auf dem leider nur sehr touristische Waren angeboten wurden.

Tafaroute mit seinen bunten Felsen, dem netten Campingplatz und seiner freundlichen Stadt hat uns vielfach entschädigt für den entgangenen Aufenthalt in der Oase d’Ait Mansour.

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